Foto gentilmente concesse da
Casa Editrice Bonechi
Im Jahre 1667 rief Le Notre eine lange Allee mit dem Namen Grand-Cours (aus dem 1709 dann Champs-Elysées wurde) ins Leben, die von den Tuileries ausgehend die Place d'Etoile, die heutige Place de Gaulle, erreichte. Am Anfang der Allee befinden sich die Pferde von Marly, das Werk von Guillaume Coustou: von dieser Stelle an bis zum Ronde Point des Champs-Elysées wird die Allee von einem Parkgebiet gesäumt. In der Zeit des Zweiten Reiches wurden sie zum Salon von Paris, einem Treffpunkt und Wohngebiet der besseren Gesellschaft der Stadt. Auch wenn sie heute ihre alte aristokratische Prägung verloren haben, haben die Champs-Elysées dennoch nichts an Schönheit oder Eleganz eingebüßt: luxuriöse Geschäfte, Theater, berühmte Restaurants und Sitze wichtiger Fluglinien reihen sich aneinander entlang der breiten, stets übervollen Bürgersteige, auf denen sich die Einwohner von Paris und Touristen aus aller Welt in einer bunt gemischten, kosmopolitischen Menge drängen.