Foto gentilmente concesse da
Casa Editrice Bonechi
Der Bau dieses Gebäudes begann anlässlich der Weltausstellung des Jahres 1937. Die Architekten Boileau, Carlu und Azéma entwarfen ihn am Ort eines anderen vorhergehenden Gebäudes, dem des Trocadéro. Eine Terrasse in der Mitte mit vergoldeten Bronzestatuen verbindet die beiden riesigen Gebäude, die sich in zwei Flügeln verlängern, wie in einer langen und gekrümmten Umarmung. Von hier fällt ein wunderbarer Komplex aus Terrassen, Freitreppen und Gartenanlagen zur Seine ab: ein Triumph in Grün, der von dem sanften Geräusch der Kaskaden und von den Spritzern der Wasserstrahle belebt wird. Die beiden Gebäude, auf deren Fassade man Verszeilen des Dichters Valéry liest, nehmen heute das Museum der französischen Monumente (eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher Werke), das Marinemuseum (in dem sich u. a. ein Modell des Schiffs La Belle Poule befindet, das Napoleons Asche von St. Helena zurückführte) und das Museum des Menschen, das reich an anthropologischen Sammlungen und an seltenen Dokumentationen über die Men chenrasse ist.